Category Archives: Veranstaltung

Einladung: Das Netz als Datenkrake

fes-datenkrake

Können wir dem Netz noch trauen oder sind wir staatlichen und kommerziellen Datensammlern ausgeliefert? Nach den Enthüllungen Edward Snowdens ist die Angst vor Totalüberwachung allgegenwärtig. Das Internet, lange als demokratisches und selbstbefreiendes Instrument gepriesen, in Wahrheit Wegbereiter für globale Kontrolle?

Experten stehen Rede und Antwort, wie das Netz zu retten ist und ob die aufgekommenen Ängste nicht ebenso übertrieben sind wie zuvor der unverbrüchliche Glaube an das kommunikative Allheilmittel Internet.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung Medienpolitik lädt am 25. März 2014, im KOMED im MediaPark, Köln zu einer spannenden Diskussion ein. 

Die Veranstaltung ist kostenfrei, es wird um Anmeldung gebeten.

Oberbürgermeister Jürgen Roters unterstreicht Bedeutung der Internetstadt Köln

„Wir als Stadt müssen die Entwicklung des Internets stärker in den Vordergrund stellen.“

Bei seiner Begrüßung auf der diesjährigen Arbeitsmarktkonferenz Medien und Kultur am 24. Januar 2013 im KOMED unterstrich Oberbürgermeister Jürgen Roters die Bedeutung der neuen Medien und stellte die Strategie für die Internetstadt Köln vor. Als wachsende und dynamisch Stadt solle Köln die Chancen nutzen und Köln dauerhaft als kreativen Standort stärken. Dabei stehe Nachhaltigkeit im Vordergrund. Jürgen Roters spricht damit u.a. den Fachkräftemangel an. „Was nützt es, wenn Schulen sehr gut ausgestattet, die Lehrer aber nicht ausgebildet sind?“ Weiterhin sei das Internet eine Grundvoraussetzung, aber die Stadt müsse auch die Chancengleichheit bewahren. Auch das Thema Cybermobbing wurde kritisch betrachtet. Köln zur Internetstadt zu machen sei allerdings eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe mit offenen Arbeitsstrukturen, in der zum Beispiel User und IT-Spezialisten sowie Schüler und Rentern einen gemeinsamen Dialog führen. Der wichtigste Teil sei die Vielzahl der Aktivitäten in Köln zu vernetzen, denn „nebeneinander war gestern.“ Das Internet habe aber nicht nur eine technologische sondern auch politisch-demokratische Chancen. So zum Beispiel die Internet-Beteiligung gegenüber Politik und Verwaltung. Das wolle die Stadt stärker einführen.

In der anschließenden Diskussion „Digitale Stadt, digitales Medienland, digitale Wirtschaft – was heißt das für Arbeitsmarkt und Beschäftigung?“ wurde die Strukturpolitik unter die Lupe genommen. Besonders thematisiert wurde der aktuelle Arbeitsmarkt, der Fachkräftemangel und die Chancen für Freiberufler. Die Entwicklungen gehen in die richtige Richtung, allerdings gebe es in einigen Branchen noch Nachholbedarf. So zeigte die Arbeitsagentur für Arbeit, dass in Köln die Zahl der Ausbildungen im Medienbereich deutlich zurückgegangen ist. Die Zahl der Arbeitnehmer in der Branche liege jedoch höher als die in der Automobilbranche. Hier zeigten sich einige Lücken, die in Zukunft geschlossen werden müssen.

 

Foto: Stadt Köln, Presseservice
http://www.stadt-koeln.de/1/presseservice/download-angebot/04189/ 

Nachlese: „Urheberrecht und freie Downloads, ahoi!“

Der Psychiatrie Verlag lud am 13. September zu seiner Diskussionsrunde „Urheberrecht und freie Downloads, ahoi!“ ein. 

Neben politischen Vertretern der Piraten, Bündnis90/Die Grünen und der SPD diskutierten auch Verleger, Buchhändler und Vertreter des Josef-Dumont-Berufskollegs. In vielen Punkten waren sich Diskutanten und Gäste einig. So zum Beispiel, dass die Digitalisierung den Alltag erreicht hat. „Die Zeit des Brockhaus ist vorbei.“ Im Zuge des Diskussion wurden ebenfalls Modelle wie die von Bündnis 90/Die Grünen vorgeschlagene „Fairness Pauschale“ diskutiert. Hier waren sich sowohl Podiumsteilnehmer als auch die Teilnehmer nicht einig, ob diese Lösung das Problem von Urheberrechtsverletzungen löst.

Zusammengefasst war es eine sehr gute Diskussion die gezeigt hat, dass vielmehr miteinander anstatt nebeneinander diskutiert werden muss.

Der Psychiatrie Verlag hat einen ausführlichen Bericht zusammengestellt.

Fotos: ©Psychiatrie Verlag, Bonn 

Nachlese: Veranstaltung zum Mitgliederbegehren gegen die VDS der SPD Beuel

Letzte Woche, genauer am 19.09.2012, hat die SPD Beuel zu einer Veranstaltung zum Mitgliederbegehren in der SPD gegen die Vorratsdatenspeicherung (VDS) geladen. Auf dem Podium saßen Yasmina Banaszczuk, Co-Initiatorin des Mitgliederbegehrens, Uli Kelber MdB, Bonner Bundestagsabgeordneter und… äh… ich (als Moderator).

Im Wesentlichen hat der Ortsvereinsvorsitzende der Beueler SPD, Andreas Hartl, den Verlauf des Abends bereits zusammengefasst, so dass ich mich hier auf zwei Aspekte konzentrieren möchte, die über die bisher geführte Debatte über die VDS, soweit sie mir bis dahin bekannt war, hinausgehen. Continue reading

Sozialdemokratische Netzpolitik in NRW – Erfolgreiches Basistreffen

Am 30. Juni 2012 trafen sich ca. 30 netzpolitisch interessierte Genossinnen und Genossen zum 1. Basistreffen Sozialdemokratischer Netzpolitik in Hamm. Nachdem bereits in einigen Städten und Regionen netzpolitische Foren und Arbeitskreise gegründet worden sind, war dies nun das erste Treffen auf NRW-Ebene.

Nach einer Vorstellungsrunde stellte Alexander Vogt, medienpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion in NRW, zunächst die medien- und netzpolitischen Aspekte des vor wenigen Tagen unterzeichneten Koalitionsvertrages vor. Dabei wurden einzelne Aspekte des Vertrages in der anschließenden Diskussion sowohl begrüßt aber auch noch einmal hinterfragt. So wurden u.a. Fragen nach dem Quellen-TKÜ oder dem Leistungsschutzrecht gestellt.

Im Anschluss ging es in die detaillierte Planung, wie wir in Zukunft auf NRW-Ebene zusammenarbeiten und welche Themen erarbeitet werden. Eine ausführliche Zusammenfassung des Tages wird momentan erstellt.

Sicherheit im Netz noch nicht erreicht [Update]

Über 80 Personen sind letzten Freitag der Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung gefolgt und haben an dem Streitgespräch über die Zukunft des Internet teilgenommen. Dabei zeigte sich die Vielfahlt der Themen: Von Sicherheit bei der Netzinfrastruktur, über Sicherheitseinstellungen bei Facebook & Co. bis hin zur Medienkompetenz der Nutzer.
Einig waren sich die Podiumsteilnehmer, dass Sicherheit im Internet eine wichtige Rolle spielt. Schwierig gestaltet sich allerdings die Umsetzung. Für viele Unternehmen ist Sicherheit mit hohen Investitionen verbunden, ohne dass auf Kundenseite die Zahlungsbereitschaft vorhanden wäre. Unwissenheit und unbedachte Nutzung betreffed der Sicherheitseinstellungen und Updates ist dagegen bei vielen Nutzern an der Tagesordnung.
Ein Punkt wurde direkt zu Beginn der Veranstaltung klargestellt: Das Buch „Zeitbombe Internet“ – welches die Grundlage für den Abend war – soll nicht deutlich machen, dass das Internet eine Gefahr darstellt, sondern das die Gefahren für das Internet wachsen. Der anschließende „Beruhigungs-Seufzer“ im Zuschauerraum sprach Bände.

[Update] Im Rahmen der Nachberichterstattung stellt die Friedrich-Ebert-Stifutung einen Tonmitschnitt der gesamten Veranstaltung zur Verfügung. [/Update]

 

Internet, Netzpolitik und Piratenpartei

 Internet, Netzpolitik und die Piratenpartei. Das sind Begriffe, mit denen viele offene Fragen verbunden sind. Was ist Netzpolitik überhaupt? Welche gesellschaftlichen und politischen Veränderungen sind damit gemeint? Wer sind die politischen Akteure im Bereich der Netzpolitik? Ist das Internet ein rechtsfreier Raum? Ist das Internet eine Bedrohung oder eine Chance? Darüber wollen die ASJ Ruhr-Mitte und der SPD-Ortsverein Gelsenkirchen Buer-Mitte am 1. Februar 2012 in Gelsenkirchen mit allen Interessierten diskutieren.

Das freie Netz – Ein schöner Traum von gestern?

Staatstrojaner, Hackerbanden, Cyberterror. Die Revolution der Kommunikation nichts weiter als ein gigantisches Sicherheitsrisiko – für den Einzelnen, für die Staaten, für die globale Gesellschaft? Die neue digitale Welt eine Einladung zum Ausspähen, zum Manipulieren, zum Sabotieren? „Eine Zeitbombe“ warnt der Zeit-Journalist und Buchautor Thomas Fischermann und fürchtet den Kollaps des freien Internet.

Zuviel des Pessimismus?

Diskutieren Sie am 3. Februar 2012, 17:00-19:00 Uhr im Köln mit: Wie kann, wie muss die digitale Gesellschaft gestaltet werden, damit sie freiheitlich, demokratisch, offen und lebenswert bleibt!

Neue Soziale Netzwerke – Ihre Wirkung in Politik und Gesellschaft

 Die schnelle Ausbreitung neuer Protestformen weckt weltweit Aufmerksamkeit. Dabei werden Informationen und Mobilisierungen über „soziale Netzwerke“ wie Facebook, Twitter geleitet. Welche gesellschaftlichen Strukturen und Prozesse wollen die soziale Netzwerke verändern? Wie funktioniert das? Sind diese Netze unkontrolliert? Liegt in ihrer dezentralen Organisation die Chance zu mehr Freiheit, mehr Innovation, mehr Beteiligung? Wie nachhaltig und wirksam können Protest- und Wiederstandsformen sein, die auf Netzwekmobilisierung beruhen?

Im „Abendgespräch zu Sache“ werden diese Themen am Sonntag, 12. Februar, 19:30-21:00 Uhr im Tersteegenhaus diskutiert. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstalter sind die evangellischen und katholischen Kirchengemeinden in Sülz und Klettenberg sowie die Oekumenische Initiative Eine Welt.

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