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Staaten machtlos – Bürger schutzlos? Cybersicherheit

Datendiebstahl, Datenmissbrauch! Ist das die unabwendbare Schattenseite der vernetzten Welt? Sind wir schutzlos dagegen, dass unsere Daten für jeden greifbar und manipulierbar sind? Oder kann der Staat den Bürgern helfen. Welche Chancen hat er, welche nutzt er, um die Daten seiner Bürger besser zu schützen? Eine Debatte über die individuellen Chancen auf Cybersicherheit.

17:30 Uhr
Einlass

18:00 Uhr
Begrüßung

  • Valentina Kerst
    Forum Netzpolitik, KölnSPD

Panel

  • Christina Kampmann
    MdB, Mitglied Ausschuss “Digitale Agenda” im Deutschen Bundestag
  • Ulrich Lepper
    Landesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen (LDI)
  • Prof. Dr. Michael Waidner
    Fachgruppe Security in Information Technology (SIT) an der TU Darmstadt

Moderation

  • Manfred Kloiber
    Netzjournalist

20:00 Uhr
Get together

Friedrich-Ebert-Stiftung Medienpolitik: DAS NETZ ALS DATENKRAKE

fes-datenkrake

 

Können wir dem Netz noch trauen oder sind wir staatlichen und kommerziellen Datensammlern ausgeliefert? Nach den Enthüllungen Edward Snowdens ist die Angst vor Totalüberwachung allgegenwärtig. Das Internet, lange als demokratisches und selbstbefreiendes Instrument gepriesen, in Wahrheit Wegbereiter für globale Kontrolle?

Experten stehen Rede und Antwort, wie das Netz zu retten ist und ob die aufgekommenen Ängste nicht ebenso übertrieben sind wie zuvor der unverbrüchliche Glaube an das kommunikative Allheilmittel Internet.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, es wird um Anmeldung gebeten.

Programm

17:30 Uhr Einlass
18:00 Uhr Begrüßung:
Valentina Kerst
Forum Netzpolitik Köln

Auf dem Podium:
Prof. Dr. Claudia Eckert
Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC)

Matthias Kammer
Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI)

Lars Klingbeil
Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion im Ausschuss „Internet und digitale Agenda“

padeluun
Digitalcourage e.V.

Moderation:
Manfred Kloiber
Netzjournalist

20:00 Uhr Get together

 

Einladung: Das Netz als Datenkrake

fes-datenkrake

Können wir dem Netz noch trauen oder sind wir staatlichen und kommerziellen Datensammlern ausgeliefert? Nach den Enthüllungen Edward Snowdens ist die Angst vor Totalüberwachung allgegenwärtig. Das Internet, lange als demokratisches und selbstbefreiendes Instrument gepriesen, in Wahrheit Wegbereiter für globale Kontrolle?

Experten stehen Rede und Antwort, wie das Netz zu retten ist und ob die aufgekommenen Ängste nicht ebenso übertrieben sind wie zuvor der unverbrüchliche Glaube an das kommunikative Allheilmittel Internet.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung Medienpolitik lädt am 25. März 2014, im KOMED im MediaPark, Köln zu einer spannenden Diskussion ein. 

Die Veranstaltung ist kostenfrei, es wird um Anmeldung gebeten.

KölnSPD gegen das neue Meldegesetz [Update]

Die Empörung gegen das neue Meldegesetz ist groß. Nicht nur Medien, sondern insbesondere Bürger protestieren gegen dieses am 28. Juni beschlossenen Gesetz.

Auch die Politik äußert sich nun, wie es zu solch einer Abstimmung kommen konnte. So fasst der SPD-Bundestagsabgeordnete Ulrich Kelber in seiner Statusmeldung den Prozess bis zur Abstimmung zusammen. Dabei kritisiert er auch die nicht vorhandene „Alarmkette“ auf Seiten der Opposition. Dennoch ist für ihn klar: „…die Opposition hätte noch lauter sein können. Schuld am Inhalt trägt aber Schwarzgelb inklusive der Regierung, die die Änderungen nicht verhinderte.“

Heute veröffentlichte auch die Kölner SPD-Fraktion ihre Stellungnahme zu diesem Gesetz. Dabei plädiert Martin Börschel nur zu einer Weitergabe von, sofern dies vorher ausdrücklich erlaubt wurde. „Sollte es der Schwarz-gelben Bundestagsmehrheit gelingen, dass Gesetz am Bundesrat vorbei durchzupeitschen, werden wir jedenfalls in Köln von den Möglichkeiten keinen Gebrauch machen.“

[Update] Soeben wird in der Lokalzeit Köln mitgeteilt, dass der Datensatz eines Kölner Bürgers 7,00 € kostet und damit deutlich über dem durchschnittlichen Preis von ca. 2,50 € liegt. [/Update]